20.02.2017

Martin Schulz auf dem Wege zu sozialer Gerechtigkeit.

Martin Schulz,  hochmotivierter Vorzeige-Kanzlerkanditat (steuerfinanzierter Berufspolitiker) einer verlogenen SPD-Politik, die mit der Einführung der Agenda Armut 2010 den sozialen Krieg entfesselte, um Lohnabhängige zu erpressen, zu schikanieren, zu kontrollieren, bis zur Abdachlosigkeit zu sanktionieren; dieser verantwortungsvoll-agierende Schulz erdreistet sich kaltlächelnd mit gewöhntem Zynismus des Profipolitikers (Nutznießer im Sold des Kapitals) , die Opfer dieses widerwärtigen Systems mit vergifteten Hoffnungen zu ködern  –  im Namen eines sozialen Gerechtigkeitsempfindens seiner längst moralisch-verkommenen Partei.

Herr Schulz, Armut eignet sich nicht als Marketingstrategie. Armut ist somit auch nicht als Gag einer Bundestagswahl für kapitalistische Machtansprüche angesagt.
Als sozialromantischer Wahlkanzler 2017 dürfte Ihnen wohl nicht entgangen sein, dass zwei Prozent Zulage für militärische Aufrüstung aus dem Armutswarenkorb finanziert werden müssen.

Möchten wir uns dazu noch über SPD-(ge)erzeugte Kinderarmut unterhalten?

19.02.2017

Tanzender Heldentod

Winterliche Kälte.
Ein Lagerfeuer aus Knochenholz.
Ein Schützengraben.
Ein Stahlhelm ohne Schädel,
verziert mit blutigem Schnee.

Inmitten der Flammen
fordert der Tod
zum letzten Reigen auf.
Glockengeläute.

Zeit für Andacht und Fröhlichkeit. Vaterländische Gesellen brüllen sich mit deutschseeligen Stimmen zum Rausche – lieb Vaterland, lass uns marschieren.

Der Friedhof zeigt ein frisches Grab. Soldat, genug, du warst uns treuer Kamerad.
Eine schrille Totenglocke läutet ohne Unterlass ihren Schrecken über aufgebrochener Erde.
Gemeiselte Ehre spricht auf einem Heldenstein: Ruhe in Frieden.

Trollalarm

eine Art von Hinkelstein

18.02.2017

Bundestag verhinderte drohende Armutsfallen – Leistungsträger atmen befreit auf.

Klar,  für die Anpassung an Grundsicherungsbedürfnissen erweisen sich Abgeordnete als hochsensibilisierte Schmarotzer. Wer pinkelt schon gerne gelangweilt nach unten, wenn's auch anders geht.

17.02.2017

EU fordert deutschen Reinhalteplan.

Deutsche Luft ist nicht erträglich, mahnte die EU-Kommission in einem Eilschreiben an. Deutschland ersticke längerfristig am eigenen Mief unkontrollierter Ausscheidungen Ausdünstungen – Grenzwertüberschreitung.

15.02.2017

Küchengemetzel ohne Herzlichkeit.

Die Tat
Aus Erde gerissenes Gemüse köchelt sich mit einem leblosen Hühnerschenkel zu fettfeiner Suppe hin.

Fein. Bald darf ich speisen, abgewürzt mit halbherzigem Gewissensbiss. Huhn, Karotten und Zwiebel sind mir nicht bekannt, konnte nicht fragen, ob's ihnen genehm sei, meinen Hunger für ein Weilchen zu stillen.

Konsequenzen
Beim Rübenschneiden führe ich das Messer flink mit verschlossenen Augen, um das Gemetzel auf dem Schneidebrett nicht verfolgen zu müssen, enthaupte  eine Fingerkuppe, fühle den folgenden Schmerz als befreiendes Strafmaß meines verwerflichen Handelns.

Gottseidank lüstere ich nicht nach einem Lammragout, muß mir somit nicht über Befindlichkeiten eines Lamms meinen Kopf zergrübeln.
Bleibt allerdings der abgehackte Hühnerschenkel noch. Was nun? Vertuschen, denke ich, erinnere mich an gängige Methoden aus Mafiakreisen, vergrabe blasses Hühnerteil dreist unter einer Schicht leblosen Gemüses.
Bin fein raus damit. Gibt keine Zeugen meiner Tat.

Fazit
Beantragen Sie für sich sowie auch für das Seelenheil Ihrer Kinder den kleinen Schlächterschein.

Haben gegessen... 


13.02.2017

Deutschland grüßt neuen Wackeldackel.

Herr Steinmeier, wie fühlen Sie sich am Ende Ihrer Zeit?

Super, wenn auch leicht angeekelt.  Darf demnächst wohlbehütet im eigenen Schloss wohnen, volksnah-pikiert aus geöffneten Fenstern speicheln hinabschauen ... wohlgemerkt, sollte eine Putze aus Hartz 4 diensteifrigst Fensterscheiben putzen können (?) ... witzig, gelle ... darf mich dazu auch täglich darüber wundern, dass mein blühendes Deutschland  so einfach vor die Hunde geht, unter Gleichgültigkeit, Missgunst sowie Profitstreben nach mehr und mehr und einfach immer mehr ... dabei könnte ich schon nachdenklich werden ... fragen sie Herrn Gauck, der kennt sich mit herumliegenden Scherben bestens aus ...

Herr Steinmeier, wir sind noch nicht auf Sendung, könnten Peinlicheiten vermeiden...

Egal ... begleichen Sie das vereinbarte Honorar aus der Rentenkasse ...  und vermitteln Sie mir bitte eine anständig, unterbezahlte Putzfrau, die sich in diesen gnadenlosen Zeiten schon durch das Mittelmeer putzen konnte ... meinen herzlichen Dank an alle Schnulzensänger über sieben Brücken... werde das Ding Deutschland schon verschaukeln ...


12.02.2017

Mutmaßliche Terrorspinne gekillt.

Ihr könnt mich mal, dachte Giftspinne, ist recht gemütlich hier, zwischen Bananen und Bananenessern über alternative Methoden salonfähigen Terrors nachzudenken.

Wo kommt sie her, was will sie hier?
Ihr Gift versprühen, aus einer Bananenkiste heraus (kein LKW) ein friedliches Land destabilisieren und Schrecken verbreiten?
Sind es möglicherweise radikal-ausgebildete ausgebeutete Bananenpflücker, die einen Schläfer auf Reise schickten, um ihrem Protest Nachdruck zu verleihen, hilflose Kapitalistenschweine Konsumenten zu verunsichern?

Rätselraten auf hoher Ebene.
Um lose Fäden schnellstens zu einem Ganzen verknüpfen zu können, bedarf es eines bereitwilligen Opfers aus längst bekannten Kreisen. Klar. Ein ausgespähter Teppichweber mit Bananentick wird sich wohl noch finden- und aufgehübscht präparieren vorführen lassen.

Arme Spinne, wolltest inmitten unseres leckeren Bananendomizils nur aufatmend ruhen, fernab aller Sorgen versklavter Bananenbauern.

11.02.2017

Blödes Hartz IV-Tagebuch – bekleckerte Teilhabe.

»Du lebst in Saus und Braus!«

Mein Gewissen nagte schwer an mir. Tatsächlich – bin so gut wie pleite, meine Wochenration an Euros schrumpfte bitterlich zusammen, einen kläglichen Rest wertloser Münzen hinterlassend.

»Siehst du, dein Konsumverhalten wird dich noch umbringen.«
»Schnauze. Lass diese Sprüche sein, davon werde ich nicht satt.«

Auf meiner verzweifelten Suche nach Magerquark (passe mich an), Billigtoastbrot und Sahneheringe von A&P (Hartz 4-Standard) kollidierte ich mit einem überladenen Einkaufswagen gehobener Mittelklasse, dessen Fahrerin schnaufend ein Handy befragte, ob ihr Schwertransport an Lebensmittel für ein gesättigtes Wochenende ausreichen würde, immerhin wären zwei Tage zu überbrücken.

»Oh, haben sie sich verletzt? Samstags ist immer Stress angesagt, da muß man schon aufpassen, dass die Versorgung ausreichend gesichert bleibt.«
Mit einem verwirrten Blick auf mein Äußeres ordnete sich Schwertransporter in Richtung Kasse ein.

»Keine Sorge,« keifte ich empört, »sind nur Magerquark und Sahneheringe von A&P ... nicht der Rede Wert ... kostet ja nicht die Welt ...«

Explosiv-Ei

Phase 1 – Abwägung























Phase 2 – Zündung























Phase 3 – Fallout

10.02.2017

Gesundbeten oder entrümpeln?

höllische Aufregung

















Polternd zwischen Zeilen,
sägend, hämmernd, klopfend,

sollte nicht verweilen
arger Wermutstropfen.



»Wohin des Weges Weltenwanderer?«

Stimmen raunten mir zu, umgarnten mich einschmeicheln unter lauernden Blicken. Gesponnene Netze legten sich klebrig auf meinen Atem.
(Diese Szene kann nur vor einem steilen Abgrund bei vollem Mond abgedreht werden.)

»Auf dem Wege zur Träne der Welt, solange meine Füße mich tragen werden; erhoffe Trank und Speise in Weisheit..«
(Für diese Szene wird der Darsteller mit einem Buckel aus Stein ausgestattet.)

Nach langen, quälenden Jahren auf Wanderschaft – unter Stöcken und über Steinen – endet mein Weg schließlich mit einem grandios-inszenierten Abspann.
(Dramaturgie bis zum Ende.)

Ein Pianist spielte melodische Klänge der Traurigkeit des Seins dazu.

07.02.2017

Argumente nicht erwünscht.

Standpunktverteidigung













 









Kann es nicht lassen, greife beherzt zu Pinsel und Farbe, cybermobbe wildbunt herum.
Hochmotivierte Grüße an BeBe  – aus dem Underground eines Schmierenschreiberlings.

03.02.2017

Wald- und Wiesenlyrik für Einsteiger.

Gereimtes aus dem Mohnblumenfeld.























Alles nicht so einfach wie es scheinen mag.
Als Blogger droht mir schon Ungemach, würde ich kopf- und verantwortungslos zu ominöser netter Webnachbarschaft verlinken. Ist mir einfach zu viel an Verantwortung, sollte am Ende der Welt  ein Unschuldiger dadurch zu Schaden kommen. Gelle.

Angenommen, ich würde es wagen, einen klitzekleinen, unscheinbaren Link zu setzen – chaotische Zustände mit Folgeschäden wären nicht mehr vermeidbar.