25.08.2016

Blödes Hartz IV-Tagebuch – Grundrechnung ab Klasse 3.

Habe nachhaltig nachgerechnet:
Ein Jahr mit 365 Tagen verrechnet.
365 Tage x 1 Dose Tomaten = 365 Tomatendosen.

Kosten:
45 Cent x 365 = 164,25 Euro

Mehrkosten:
121 Packungen Billignudeln, 500 Gramm;
60 Cent x 121 = 72,60 Euro

Gesamtkosten:
236,85 Euro

Frage:
236,85 : 365 = ?

Rechnen Sie bitte akribisch nach. Mögliche Fehler sind nicht beabsichtigt.

Bei Betrugsverdacht:
Strafanzeige stellen, was sonst.
Wer für die Berechnung seines Existenzminimums einen Taschenrechner benötigt, der kann nicht ganz sauber sein.

Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die nächsten Behörden Ihrer Wahl:
Jobcenter, Sozialbehörde, Zollamt, Aktenzeichen XY, LKA, BKA, NSA, BND – oder gleich an Thomas vom Inneren.

22.08.2016

Vorratshaltung für den Tag X.















++ zivile Verteidigung ++ Zivilschutzkonzept ++ schwere Katastrophen ++ bewaffnete Angriffe ++ islamistischer Terrorismus ++

Was'n los hier, Kriegsspielchen durch die Hintertür oder was?
Mobilmachung an der Heimatfront? Russen, Chinesen, Araber, schwarze Teufel, wandernde Völker, Dürre, Pest, SuperGAUs, durchgeknallte Amis, aufständische Armutskinder, grüne Männchen auf Missionskurs –?

Suchen Sie sich Ihre persönliche Katastrophe doch selber aus. Mir reichen schon unsere regierenden Schnapsnasen, verblödete Abendlandsänger und Inzuchtnazis.

Habe die Schnauze voll, echt.
Betrachten Sie das Bild oben, zu mehr reicht es nicht. Und dann noch Vorräte anlegen sollen – ja bitte, von was denn? Im grundgesicherten Warenkorb ist kein Kriegsfall Katastrophenfall eingeplant, da müßte man schon plündernd durch die Gemeinde ziehen, sich mit Bundes- und Bürgerwehr anlegen. Die würden uns kaltlächelnd abservieren.

Klar, wir schaffen das doch locker, sollte es hier einmal rumsen: Brot für eine Woche, Wasser für zwei Tage, trostspendende Verse aus gesichertem Regierungsbunker.
Wenn nix mehr geht, rollen wenigstens noch genügend Panzer, stärken die Wirtschaft und sichern den Wiederaufbau nach Schlagabtausch.

Der Kopfnicker, liebevoll auch Wackeldackel genannt, unterscheidet sich vom starren Gipszwerg durch genetisch bedingte Bewegungs- und anerzogene Verhaltensabläufe.

21.08.2016

Gesichtserkennung – eine Gesellschaft in Untersuchungshaft genommen?

Hatte ich eine Wahl, ein Widerspruchsrecht, als ich mich biometrisch für einen neuen Personalausweis erfassen lassen mußte?
Nein, es blieb mir gerade noch die Möglichkeit, eine Abnahme meines Fingerabdrucks zu verweigern – bisher eine gängige Praxis im Umgang mit Straftäter.
Mein biometrisches Foto allerdings: es wurde digital erfasst, in einer Datenbank abgespeichert – bisher eine Praxis strafrechtlicher Ermittlungen.

Ich staune nicht mehr über Anzeichen, die sich wenig später als bedrohliche Realität erweisen, achtzig Millionen Mitbürger in ihrem täglichen Leben überwachen, abgleichen, unter Verdacht stellen, verfolgen und analysieren.
Ich staune nur noch darüber, unter welchen angesagten Rechtfertigungen dies alternativlos hingenommen wird.

Skizziertes am Sonntag – Machtkampf.
















19.08.2016

Volksverhüllung – vom Scheitel bis zur Sohle eingeburkart.

Tarnen wir uns aktiv im Widerstand, vermeiden wir jegliche Möglichkeit einer Ganzkörpererkennung, verbergen wir unsere Gesinnung unter bürgerlicher Vollverschleierung.









Klar, Burkas sind angesagt.
Tennissocken in Springerstiefeln sollte man allerdings verbieten.

18.08.2016

Sondereinsatztruppenkommandozurerhaltungöffentlicherordnung – SEK mit Weckdienstauftrag.

»Wir stürmen Bude, haltet euch bereit!«

ratatatabumbumbum

»Saubere Arbeit Jungs, keine Täter, keine Zeugen.«


ratatatabumbumbum

Bude lag getrümmert, keine Wand stand geordnet mehr, an Zimmerdecke Reste eines verschlafenden Mieters, der nicht einmal dazu befragt wurde, warum er im Morgengrauen seinen Wecker aus dem Fenster warf.

Scheiß Wecker ...

»Der kann nix mehr sagen, übegeben wir ihn der Pressekonferenz.«

Bude wird gerade nachgebaut, Zimmerdecke in ursprünglichen Farbtönen gepinselt – nur dieser Wecker, dieser scheiß Wecker lässt sich einfach nicht mehr finden.

»Müllabfuhr, möglicherweise auch Straßenfeger, Tonnenstalker oder so...«

 Hartzis, Flüchtlinge oder sonstige Kakerlaken, alle ohne Weckruf?

»Statement der Staatsanwaltschaft hierzu?«


»Ja, Glockenwecker sollte man nicht bis zum Anschlag aufziehen, verursacht nur panische Einsätze des SEK.«

Ich rate Ihnen dringend einen Weckdienst zu beauftragen bevor sie aufwachen –

17.08.2016

Bild-Werbungsaktion: »Wir halten Sie bescheuert.«

Vorweg: Die Postbotin ist nett, macht auch nur einen Job.

Briefkasten, Hochglanz-Flyer, Nötigung.
Sie benötigen Hilfe im Haushalt ?!
(eine Feststellung, ein Hinweis, ein Befehl)

Ausgerechnet ich.

Wir haben Dich im Auge, mach Abo – verdammtnochmal. Willst Du keinen Saugroboter, verplemperst Deine kostbare Zeit wohl gerne durch unnötiges Wischen in Nachdenklichkeiten?

Saug-ro-bo-ter?, ja leck mich.
Ich lasse mir verbleibende Freuden doch nicht gänzlich vermiesen, gönne mir ja sonst nix mehr.
Das Ding sieht aus wie eine fliegende Untertasse, wahrscheinlich noch mit Funkverbindung zum Schnüffeldienst.
Und, sollte  ich mal nicht aufpassen, bin ich der angesagte Arsch ein Verdächtiger, ein mutmaßlicher Quertreiber, der sich – aus verstaubter Überzeugung heraus –  für die Arterhaltung herumwirbelnden Staubes breit macht.


Ja, Staub sollte geschützt, nicht bekämpft werden! Ohne Staub degenerieren Sinne sowie Wahrnehmungsvermögen.

16.08.2016

Flüchtlinge im Bundestag – buntgemischt versorgt.

Kleiner Scherz meinerseits.

Wir sollten schon unterscheiden können, zwischen Vertreter und Tretbootfahrer.
Im Zweifel für die Zunft –

Im Namen des Volkes ergeht folgendes Recht: Allen Anwesenden noch eine glückliche Zeit!












Haben die alle noch einen Notkoffer in Berlin oder Brüssel?

15.08.2016

Blödes Hartz IV-Tagebuch – aktuelle Sonderration.

Ich wußte es – taumel unter Freudentränen mit dreihundert Gramm Hackfleisch aus klimatisierter Halle zum Fahrradständer, küsse den Sattel, hinterlasse ein dreifaches Bing und rausche ab.
Die kommende Woche zeigt sich so gut wie gesichert, kann mein Glück kaum fassen, werde mich tagelang mit Nudeln und Haschee vollstopfen, damit meine grundgesicherten Rippen wieder im Futter stehen können, ich nicht entkernt vom Sattel falle.

Ich liebe Sonderangebote, warte zwischenzeitlich wochenlang auf die Gunst hackfleischfroher Tage haltloser Völlerei, ohne Scham oder Gewissenskonflikte.

14.08.2016

Auf den Hund gekommen.

Terror einer mutmaßlichen Laternenmischung mit Verbindungen zu Kollegen aus Tierheim, nachweislich im Häufchensetzen ausgebildet.

Was geht ab hier?
Durchatmen. Sicherlich ein kleinbürgerlicher Amoklauf mit verbalen Waffen nur, kein Aufmarsch schwanzwedelnder Rottweiler mit Herrchen aus Inzucht.

Was abgeht?
Hund hält es nicht mehr aus, setzt sich hin, sein Häufchen dampft in der Vormittagssonne –  ausgerechnet vor der Garage eines gepflegten Eigenheims gepflegter Eigenheimbesitzer plaziert! Davor ekelt sich sogar ein BMW –

Armer Hund, denke ich, sende eine mentale Botschaft in Richtung Garage, a) an den verstörten Vierbeiner und b) an zwei tobende Zweibeiner, die miteinander zähnefletschend herumkommunizieren, während Kirchenglocken zu Andacht und Nächstenliebe aufrufen.


Ein Sonntag wie aus dem Bilderbuch.












Kannst ja Tüte aus Automat ziehen, braune Häufchen entsorgen. Dann stinkt es auch nicht mehr.


12.08.2016

Ach Thomas – maizi maizi, alles gut.

O-Ton I.
»Ich wollte eigentlich nie Politiker werden. Aber unabhängig davon finde ich, dass ein gesellschaftliches Engagement dazugehört.«

Tönchen I.
Hättest Du mal nicht ... wolltest ja auch nicht ... so viele Ämter mit gesellschaftlicher Verantwortung? ...  Mazibäumchen wechselt sich ...

O-Ton II.
»In eine Regierungszentrale zu gehen [...] war exakt die Verbindung von Jura und Politik oder Wirtschaft, die ich gesucht hatte.«

Exakt:
Verbindung,
Politik,
Wirtschaft!

Tönchen II.
Sie wollten eigentlich auch keinen Polizeistaat mit militärischer Bandbreite. Aber unabhängig davon finden Sie, dass dies einfach dazugehört (?)

Klar, wir sehen uns alle umzingelt: von Juristen mit Verbindungen zu Politik, Wirtschaft und Waffendealern – aus Verbindungen zu Politik, Wirtschaft und der Bankenmafia.

Machst Du jetzt Plan mit Lösung mit Ende?
Maizi, das wäre voll krass –


11.08.2016

Esoterik im Alltag: Wo blieb die Socke ab?

Erstaunlich: manche Dinge besitzen ein Eigenleben, treiben ihren Schabernack mit mir.

Es nützt nichts sich in ausschweifende Erlärungsversuche zu verlieren, geheimnisvolle Unmöglichkeiten zu analysieren, die am Ende nur dazu führen würden, seinen Glauben an eine alles bestimmende Ordung oder Wahrheit zu verlieren.
Wo ist meine Socke abgeblieben?

Hier ebnet sich unweigerlich ein Weg zu übernatürlichen Deutungen einschlägiger Wunderklärer, die selbst einen verknoteten, aber seit Jahren unangetasteten Schnürsenkel in einer Schublade mit kosmischen Zusammenhängen verknüpfen möchten.

Die Bereitschaft zu verstehen, auf hohem Level abzudrehen, erfordert allerdings jahrelange Trainingseinheiten, strenge Abstinenz aller weltlichen Gelüste, innere Einkehr zu ursprünglicher Gelassenheit (X-Punkt) sowie eine hingebungsvolle Liebe zu einem Guru erster Wahl.

Lösen wir ein mögliches Sockenproblem mit Verstand – Socke wird sich wieder finden, sollten keine außersinnlichen Kräfte im Spiel sein.
Verknotete Schnürsenkel lassen sich leicht gesundbeten, mit Ausdauer und feinmotorischen Fingerübungen.




10.08.2016

Spinner von Rechts – Diagnose: Idiotie im Endstadium.

Nicht zu fassen wie schnell sich bösartige Krebszellen vermehren und Metastasen bilden.

Wie wir nun alle wissen, läuft eine verdeckte Invasion gerade auf Hochtouren ab, bequem mit Flugzeug, Bahn und Bus, von Marschmusik begleitet – still und heimlich vor unseren Augen inszeniert.

Versteckt zwischen Salatgurken aus Spanien, italienischen Nudeln und griechischen Ouzo, blüht der illegale Import krummsäbelschwingender Meuchelmörder, die sich siegessicher nach Ankunft unauffällig in die nächste S-Bahn setzen und nach irgendwo verschwinden, um die Islamisierung erstaunter Christen voranzutreiben, bis wir uns alle verschleiern müssen, eingewickelt in Gebetsteppichen ohne Fairtrade-Siegel.

Herr Mannheimer meint dies wohl brusttonmäßig ernst, möchte dafür sogar mit Spenden belohnt werden, sein überfälliges Viertes Reich zu gebähren. Adolf Mannheimer zieht die Granate den Degen blank, benötigt dazu freiwillige Sturmführer und sonstige Idioten bösartige Tumore an der Heimatfront.

Man könnte über Mannheimer lachen oder auch weinen. Diese Pest diese Seuche verbreitet sich munter weiter –

Der Idiot; Bleistift auf Schmierpapier.