11.08.2016

Esoterik im Alltag: Wo blieb die Socke ab?

Erstaunlich: manche Dinge besitzen ein Eigenleben, treiben ihren Schabernack mit mir.

Es nützt nichts sich in ausschweifende Erlärungsversuche zu verlieren, geheimnisvolle Unmöglichkeiten zu analysieren, die am Ende nur dazu führen würden, seinen Glauben an eine alles bestimmende Ordung oder Wahrheit zu verlieren.
Wo ist meine Socke abgeblieben?

Hier ebnet sich unweigerlich ein Weg zu übernatürlichen Deutungen einschlägiger Wunderklärer, die selbst einen verknoteten, aber seit Jahren unangetasteten Schnürsenkel in einer Schublade mit kosmischen Zusammenhängen verknüpfen möchten.

Die Bereitschaft zu verstehen, auf hohem Level abzudrehen, erfordert allerdings jahrelange Trainingseinheiten, strenge Abstinenz aller weltlichen Gelüste, innere Einkehr zu ursprünglicher Gelassenheit (X-Punkt) sowie eine hingebungsvolle Liebe zu einem Guru erster Wahl.

Lösen wir ein mögliches Sockenproblem mit Verstand – Socke wird sich wieder finden, sollten keine außersinnlichen Kräfte im Spiel sein.
Verknotete Schnürsenkel lassen sich leicht gesundbeten, mit Ausdauer und feinmotorischen Fingerübungen.




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