07.06.2017

Bosbachs CDU klärt auf: Veterinärmedizinische Gutachten für Migranten erwünscht.

Der gute Migrant gibt sich an der Grenze gelassen, zeigt Humorbereitschaft, ein makelloses Gebiss, ist stets mit notwendigen Beweisunterlagen seiner Identität lückenlos ausgestattet, darf schließlich  – nach einem veterinärmedizinischen Gutachten – als wurmbefreiter Johann das nächste Asylantenlager aufsuchen, damit ihm der Sprung zur Integration gelingen mag; nachweislich mit einer Hundemarke mit einem Stempel beglaubigt sowie weiterhin feinsäuberlich dokumentiert.

Der böse Migrant besitzt keinerlei Papiere, lässt sich nur schwerlich zuordnen (woher du kommen?), kennt sich mit deutschem Humor kaum aus (kannst du schwimmen?), und mag sich schon gar nicht als integrationspflichtigen Johann bezeichnen lassen, der sich zuerst einer Wurmkur unterziehen sollte, bevor er bösbächlich – nach Rasse oder Gebisszustand (ver)beurteilt – abserviert werden darf oder sollte.

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