09.06.2017

Geiselnehmer Jobcenter – arbeite oder stirb!

»Du Glücklicher im Unglück... stört dich der Kabelbinder?... wir verschnüren neuerdings unsere Kunden portionsgerecht für den Arbeitsdienst... wisch dir bitte das Blut von der Stirn, mir wird noch übel... Moment mal, du kannst hier nicht einfach so krepieren wollen, bevor du Wille zeigst ... einfach unterschreiben, mußt ja nicht alles lesen können... kannst du nicht oder willst du nicht? ... ach so, der Kabelbinder ... dann nicke halt lächelnd in die Kamera ... gebe dir noch eine Minute Bedenkzeit ... ach, wir sind ein scheiß Prügelverein? ... ich puste dir gleich die Birne weg, kannst danach auch gerne Widerspruch einlegen... du faules Hängemattenschwein.«

wumm

»Hallo Kollege, habe einen Bedarf weniger für die Statistik!«


Das Drama ereignete sich an einem sonnigen Arbeitslosentag in einer Jobcenter-Amtsstube.
Nach ersten Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass sich der verstorbene Kunde – ein mutmaßlicher Selbstmordattentäter – mit einem Kabelbinder knebelte, seinen Peiniger entwaffnete und sich den letzten, hundsgemeinen Schuß setzte.
Mögliche Verbindungen zu radikalisierten Schmarotzervereinigungen werden überprüft, Konten beschlagnahmt sowie mutmaßliche Sozialplagen Schmarotzerkinder Bedarfsheranwachsende fürsorglich zum Wehrdienst verpflichtet erziehend weitergebildet.
Weitere Anträge auf toxische Hartz IV-Leistungen sind derzeit nicht möglich.

»Wir stehen in diesen schrecklichen Stunden des Leids zusammen und trauern gemeinsam dahin.«
(Angela Merkel)

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